Ebenso gelang es dem Verfasser, den
zuständigen Senator und den Landeskonservator in Berlin
mit "massivem Druck" auch durch Presse und
Fernsehen dazu zu bewegen, als erste Massnahme das
imposante, 1903 von Eberlein geschaffene
Richard-Wagner-Denkmal im Tiergarten mit einem Schutzdach
versehen zu lassen sowie mehrere Grabmale durch eine
Spezialbehandlung zu retten.Restaurierung der Werke im Museum Hann. MündenEs handelt sich um den Restbestand des 1898 eröffneten
"Eberlein- und Altertümermuseums zu Münden", das noch 1937 über
200 teilweise lebensgrosse Gips-Originalskulpturen, nach denen die Bronzegüsse
und Marmorfassungen entstanden, sowie eine Vielzahl von Gemälden enthielt.
Von den noch nach dem 2. Weltkrieg vorhandenen Werken Eberleins wurden
etwa 140 Skulpturen 1960 auf dem Dachboden des Museums Münden zu einer
Fussbodenpacklage verarbeitet.Ein anderer
Teil kam in eine Müllgrube.Weitere Skulpturen wurden
1968 bei dem Abriss einer Zellulosefabrik, in die sie ausgelagert waren,
mit eingeebnet.In einem Bretterverschlag verdarben "unter Aufsicht"
des damaligen Museumsleiters elf Gemälde.Weitere verschwanden.
In dieser Situation fanden sich 1982 unter
Vorsitz des Verfassers rd. 40 Interessierte zu einem eingetragenen, wegen
seiner Forschungsaufgaben vom Finanzamt Göttingen als besonders förderungswürdig
anerkannten gemeinnützigen Verein, der Gustav-Eberlein-Forschung e.V., zusammen. |