Ebenso gelang es dem Verfasser, den zuständigen Senator und den Landeskonservator in Berlin mit "massivem Druck" auch durch Presse und Fernsehen dazu zu bewegen, als erste Massnahme das imposante, 1903 von Eberlein geschaffene Richard-Wagner-Denkmal im Tiergarten mit einem Schutzdach versehen zu lassen sowie mehrere Grabmale durch eine Spezialbehandlung zu retten.
Zustand 1983 Richard-Wagner-Denkmal, Berlin,
Überdachung 1987

Restaurierung der Werke im Museum Hann. Münden

Es handelt sich um den Restbestand des 1898 eröffneten "Eberlein- und Altertümermuseums zu Münden", das noch 1937 über 200 teilweise lebensgrosse Gips-Originalskulpturen, nach denen die Bronzegüsse und Marmorfassungen entstanden, sowie eine Vielzahl von Gemälden enthielt. Von den noch nach dem 2. Weltkrieg vorhandenen Werken Eberleins wurden etwa 140 Skulpturen 1960 auf dem Dachboden des Museums Münden zu einer Fussbodenpacklage verarbeitet.Ein anderer Teil kam in eine Müllgrube.Weitere Skulpturen wurden 1968 bei dem Abriss einer Zellulosefabrik, in die sie ausgelagert waren, mit eingeebnet.In einem Bretterverschlag verdarben "unter Aufsicht" des damaligen Museumsleiters elf Gemälde.Weitere verschwanden.
Noch 1968 warf man die in der Kirche seines Heimatdorfes Spiekershausen stehende Gruppe "Christus segnet die Kinder" auf Betreiben des damaligen Pfarrers 1968 in den Abfall.

Christus segnet die Kinder, 1899 Gipsreste der Skulptur. In der Kirche
Spiekershausen 1968 zerschlagen

In dieser Situation fanden sich 1982 unter Vorsitz des Verfassers rd. 40 Interessierte zu einem eingetragenen, wegen seiner Forschungsaufgaben vom Finanzamt Göttingen als besonders förderungswürdig anerkannten gemeinnützigen Verein, der Gustav-Eberlein-Forschung e.V., zusammen.

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